Diese Seite ist eine Reminiszenz an mein erstes eigenes Atelier, in dem ich von 2004 bis 2016 arbeitete. Den Text habe ich nicht verändert und schmunzele gelegentlich darüber...

die Kreativität

Die Kunst von Anja Bogott entsteht im HAUS 121 in Koblenz-Ehrenbreitstein. Es steht in der Kunst für hochwertige Keramik, Grafik, Malerei und im Kulturmanagement für die Organisation von Ausstellungen und Events für die Kunstresidenz Ehrenbreitstein. Auch die Veranstaltungsorganisation auf Schloss Stolzenfels für die Generaldirektion kulturelles Erbe RLP gehört zu den Arbeitsinhalten.
Es sind mehrere sehr unterschiedliche Arbeitsbereiche, die sich hier und in dem Namen Anja Bogott vereinen.

das Haus 121

Die Hausnummern in Ehrenbreitstein orientieren sich noch an der napoleonischen Zählweise, d.h. nicht die Häuser nur einer Straße werden durchnummeriert, sondern sämtliche Häuser der Stadt. Die Humboldtstraße hat keine 121 Häuser, aber unser Haus ist das 121. Haus in Ehrenbreitstein und hat damit dem Atelier seinen Namen gegeben.
Das Atelier HAUS 121 gibt es seit 2004. Es beheimatete zunächst sowohl meine Keramik als auch die Grafik. Damals war ich noch Studentin am Institut für künstlerische Keramik. Hier schrieb ich während der Adventsausstellung meine Abschlussarbeitund baute die Basis meiner künstlerischen Existenz auf.
Heute entstehen hier neue Zeichnungen in den verschiedensten Formaten auf den unterschiedlichsten Untergründen.
In dem 121. Haus steht auch der Schreibtisch an dem Konzepte formuliert, Pressetexte geschrieben und Projekte entwickelt werden.
Liebevoll nenne ich den Raum gerne "das Zentrum der Arbeit". Klein, fein, voller Ideen und voller Kraft.

die Grafik:

Die Zeichentechnik, wie sie heute meine Arbeit prägt, hatte ihren Ursprung in Aktzeichenkursen bei Jos de Klejin in der VHS Oldenburg in Holstein. Bei ihm lernte ich die genauen Proportionen des menschlichen Körpers und seine Darstellung kennen. Bei Philippe Schulte lernte ich mit Farbstiften eine volles Wasserglas so zu zeichnen, dass der Betrachter es greifen wollte.
Nach diesen sehr detaillierten Zeichnungen fand ich im Studium zu meinem heutigen Zeichenstil

die Keramik:

In den Plastiken finden sich die Formen der Grafiken wieder. Pralle „Weiber“, die durch die neolitischen Göttinnendarstellungen wie der Venus von Willendorf inspiriert sind. Sie zeigen die Gefühle der Frauen, auch den Schmerz und die Verletzlichkeit, tragen ihre runden und dennoch straffen Formen zur Schau.

die Raumgestaltung:

Die Gestaltung von Räumen ist sehr unterschiedlich. Neben der farblichen und künstlerischen Gestaltung von Funktionsräumen wie Hotelzimmern, die trotzdem das Gefühl des Individuellen und des Geborgenen, des Wärmenden ausstrahlen, entwickle ich auch Konzepte sinnliche Wandmalerei für Badzimmer und Wellnessräume.

die angewandte Kunst im Alltag:

Kunst muss auch im Alltag stattfinden, z.B. bei der Gestaltung einer Einkaufstasche oder eines Flyers, eines Leszeichens oder in der Entwicklung eines Dekors für eine Tasse oder einen Vorlegeteller.